
Zecken gehören zu den Spinnentieren, da sie im Endstadium 8 Beine haben.
In Deutschland gibt es ca 15 Zeckenarten. Die meisten sind eher selten am Mensch und am Hund; jedoch gibt es welche, die durchaus für beide gefährlich werden können.
Der gemeine Holzbock kommt in Deutschland am häufigsten vor und kann überträger von Ehrlichiose, Borreliose und FSME sein.
Die Auwaldzecke ist vor allem für Haustiere sehr gefährlich, denn sie kann Babesiose übertragen. Für Menschen ungefährlich, für Hunde kann sie unentdeckt zum Tod führen.

Was ist denn überhaupt Ehrlichiose?
Die Ehrlichiose ist eine bakterielle Infektion, welche Grippeähnliche Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost, Apathie, usw. zeigt. Sie kann durch einen Zeckenbiss bei Menschen und Hunden auftreten, ist aber mit Antibiotika gut behandelbar.
Was ist Borreliose?
Auch die Borreliose ist eine bakterielle Infektion, welche über Grippeähnliche Symptome bis hin zu Nervenschäden oder Herzbeschwerden auftreten können. Je früher die Infektionen erkannt werden, um so besser können sie geheilt werden. Auch hier mit Antibiotika.
Was ist FSME?
FSME ist die Hirnhauterkrankung (Meningoenzephalitis) und wird durch einen Virus ausgelöst. Hunde weisen eine höhere Resistenz gegen diesen Virus auf, es ist jedoch trotzdem möglich, dass sich der Hund und der Mensch damit infizieren kann. Auch hier gibt es Fieber, Neuroligische Störungen, Lähmungen, Krämpfe, usw. Diese Krankheit ist behandelbar, jedoch nicht heilbar.
Und was war noch mal Babesiose?
Babesiose (Hundemalaria) wird von den einzelligen Parasiten Babesien ausgelöst. Die Symptome können sein: hohes Fieber, Gewichtsverlust, Schlappheit, blasse Schleimhäute, dunkler Urin, epileptische Anfälle, Organschäden, usw. sein. Unbehandelt führt sie zum Tod, hier ist schnelles Handeln gefragt. Die Behandlung ist sehr langwierig und nicht einfach für den Hund.
Falls du noch mehr wissen möchtest, habe ich hier noch einen Link über Zecken in D: